Was ist PS-OAK?


Wer eignet sich dafür?

Diese Methode eignet sich ganz generell für Patienten mit Langzeit-Blutverdünnung (Dauer-Antikoagulation) mit einem Vitamin K Antagonisten, also Marcoumar oder Sintrom. Sie sind motiviert, Ihren Quick-Wert selber zu bestimmen und dosieren Ihr Medikament selbständig. Seit 1998 haben Patienten und Patientinnen in der Schweiz die Möglichkeit, ihre Antikoagulation selbst zu überwachen. Mittlerweile wenden diese Methode schweizweit gegen 4000 Patienten an. Eine Altersgrenze gibt es nicht. Bei Kindern können die Eltern geschult werden, bei Behinderten die Betreuer.

     
Wie können Sie das lernen?  

Sie werden von einem Arzt oder einer Ärztin in einer 1-tägigen Schulung in den Aufbau, die Störfaktoren und Korrekturmöglichkeiten der Blutverdünnung eingeführt und lernen auf einem einfach zu handhabenden Gerät (CoaguChek® INRange) die Intensität der Blutverdünnung (INR) selber zu messen.

     
Wo finden die Schulungen statt?   Die Schulungen finden abwechslungsweise in Luzern, Basel, Bern und Zürich statt.
     
Wie geht es nach der
Schulung weiter?
  Nach einer Übungsphase von 8 -12 Wochen werden Sie zu einer Nachkontrolle aufgeboten, wo Sie allfällige Probleme nochmals mit einer Fachperson besprechen können.
Ihr Hausarzt bleibt während und nach der Übungsphase Ihr wichtigster Ansprechpartner.
     
Wo kann ich mich anmelden?

 

  Besprechen Sie Ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit mit Ihrem Hausarzt.
Verlangen Sie oder Ihr Hausarzt zusätzliche Informationen bei der Stiftung
> Anmeldung
     
    Coagulation Care - schweizerische Stiftung
für Patienten mit Blutverdünnung.

Hämatologische Abteilung der medizinischen Klinik
Kantonsspital Luzern
6000 Luzern 16
Tel. Sekretariat 041/205 51 47
Fax Sekretariat 041/205 21 97
e-mail: coagulationcare@luks.ch

 

   

Wer ist für PS-OAK geeignet?

  • Der behandelnde (Haus)arzt entscheidet, ob sich ein Patient für die PS-OAK eignet.
  • Wichtig ist, dass die Indikation zur oralen Langzeit- oder Dauerantikoagulation gegeben ist.
  • Die Antikoagulation erfolgt mit Marcoumar oder Sintrom.
  • Der Patient muss in der Lage sein, eine PS-OAK-Schulung zu absolvieren und danach gemeinsam mit dem betreuenden Arzt die Verantwortung für die orale Antikoagulation zu übernehmen.
  • Eine Altersgrenze gibt es nicht. Bei Kindern können die Eltern geschult werden, bei Behinderten die Betreuer.
 
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