Sind Sie voraussichtlich dauerhaft blutverdünnt?

Wünschen Sie sich mehr Unabhängigkeit
und Sicherheit im Alltag?

Wussten Sie, dass Sie Ihre Blutverdünnung selber in die Hand nehmen können?

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Aktuell

Beschreibung
  Bereich aktualisiert:
             
 
Datum           
Ort

22. Mai 18 Basel, Universitätsspital
(ausgebucht)

12. Juni 18 Bern, Inselspital (ausgebucht)

29. Juni 18 Luzern, Kantonsspital (ausgebucht)

16. Juli 18 Zürich, Universitätsspital

23. Aug 18 Basel, Universitätsspital

28. Aug 18 Zürich, Universitätsspital

 

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  Schulung/Daten   05/2018
             
         

  Dr. med. et Dr. phil. M. Nagler als neuer Stifungsrat gewählt

Michael Nagler ist Hämatologe und Leiter des Hämostaselabors am Inselspital Bern. Schwerpunkte seiner Forschung sind diagnostische und prognostische Tests bei Patienten mit thromboembolischen Erkrankungen bzw. einer Blutungsneigung.
Michael Nagler hat ein besonderes Interesse an der Therapie mit Antikoagulantien, insbesondere im Hinblick auf Labormonitoring und Behandlung in der täglichen Praxis. Die Patienten-Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation stand hierbei immer wieder im Mittelpunkt. Er leitet mehrere grosse klinische Studien, welche von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Industriepartnern finanziert werden. Diese Studien werden im Rahmen einer grossen nationalen Studiengruppe durchgeführt und in Zusammenarbeit mit Experten anderer europäischer Länder, den USA und Kanada. Michael Nagler studierte Humanmedizin in Jena und Hamburg (Deutschland) und Epidemiologie in Maastricht (Niederlanden). Er promovierte in Bern (Dr. med.) und Maastricht (PhD).
Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.
  Aktuell   04/2017
         
             

Neue Studie bestätigt Wirksamkeit und Sicherheit der PS-OAK

Seit 1998 werden in der Schweiz Patienten geschult, damit sie ihre Blutverdünnung selber messen und das Medikament Marcoumar oder Sintrom selber dosieren können. In einer gross angelegten Untersuchung bei allen Patienten, die zwischen 1998 und 2009 geschult wurden, haben nun die verantwortlichen Ärzte von Coagulation Care untersucht, wie die Qualität der Blutverdünnung bei diesen Patienten ist und wie sich diese Therapie auswirkt bezüglich Verhindern von Thrombosen und Auftreten von Blutungen.
Die neue Studie, die in der renommierten Zeitschrift PLOS ONE publiziert werden konnte, zeigt, dass die Methode der Patientenselbstkontrolle der oralen Antikoagulation (PS-OAK), so wie sie in der Schweiz durch die Patienten durchgeführt wird, mindestens so gut und sicher ist wie andere Methoden der Blutverdünnung.
Es ist dies die erste so grosse Untersuchung, die bei unselektionierten Patienten ausserhalb kontrollierten Studien durchgeführt wurde. Die Arbeit zeigt, dass die PS-OAK tatsächlich nicht nur im Rahmen von Studien mit speziell ausgewählten Patienten, sondern auch im Rahmen der täglichen Praxis sehr wirksam und sicher ist.
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  Aktuell   04/2014
         
             

Neue Gerinnungshemmer: Was bedeutet das für die PS-OAK-Patienten?

Seit 2012 sind in der Schweiz neue Medikamente zur oralen Langzeit-Antikoagulation auf dem Markt. Anders als bei Marcoumar und Sintrom muss ihre Wirksamkeit nicht mehr mit regelmässigen INR-Messungen überprüft werden, was ein Vorteil ist.
Ob diese Medikamente im Einzelfall sinnvoll sind, muss mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Dabei gilt es folgendes zu bedenken: Die neuen Gerinnungshemmer sind erst für Patienten mit Vorhofflimmern oder wiederholten Thrombosen und Embolien zugelassen; Patienten mit künstlichen Herzklappen oder anderen Gründen für eine Langzeit-Antikoagulation sind also weiterhin auf Marcoumar oder Sintrom angewiesen. Zudem sind die Wirksamkeit und das Nebenwirkungspotential der neuen Arzneimittel "nur" gegenüber einer konventionellen, durch den Hausarzt kontrollierten Antikoagulation getestet worden – nicht aber gegenüber der Patienten-Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation (PS-OAK).

Weil mit PS-OAK aber bessere Resultate erzielt werden können, gehört die PS-OAK mit Marcoumar oder Sintrom weiterhin zu den besten und sichersten Therapien bei Langzeit-Antikoagulation. Es gibt deshalb derzeit auch keinen Grund, einen PS-OAK-Patienten, der mit Marcoumar oder Sintrom gut eingestellt ist, auf einen der neuen Gerinnungshemmer umzustellen.

  Aktuell   06/2012
         


Dass die seit Jahren angestrebte Krankenkassenanerkennung nun Realität geworden ist, ist das gemeinsame Verdienst von drei Organisationen: der Patientenvereinigung INRswiss, der Stiftung Coagulation Care und dem Gerätehersteller Roche Diagnostics. Wir danken allen, die an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

Was bedeutet die Neuerung für Sie als Patient?
Bevor Sie sich zur Patientenschulung anmelden, sollte Ihr Hausarzt bei Ihrer Krankenkasse eine Kostengutsprache einholen. Konkret geht es darum, die Krankenkasse schriftlich zu informieren, dass Sie künftig Ihre Blutverdünnung selber managen und dazu das Coagu-Chek-Messgerät benötigen.

Wenn Sie das Gerät nach der Schulung bestellen, wird Ihnen Roche Diagnostics mit der Lieferung des Geräts auch gleich die Rechnung zustellen. Diese können Sie an Ihre Krankenkasse weiterleiten. Der Rechnung müssen Sie das Zertifikat von der Abschlusskontrolle beilegen, die 2 bis 3 Monate nach der Schulung stattfindet. Am besten schicken Sie also die Rechnung mit dem Zertifikat erst nach der Abschlusskontrolle an die Krankenkasse.

             
             
 
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